Entscheidung erneut vertagt

Umzugspläne des Karlstorbahnhofs werden überarbeitet

Volles Rathaus, keine Entscheidung – Wolschin zieht sich aus Planung zurück

Zum betreffenden Artikel der RNZ

Danke an alle, die gestern mit uns an der Sitzung des Ausschusses teilgenommen haben.
Der am Ende zügig beschlossene und mit Nachdruck von Oberbürgermeister Würzner gestellte Antrag auf Vertagung einer Entscheidung lässt mich durchaus resigniert zurück.
Und dennoch sendet der Gemeinderatsausschuss ein positives Signal: Der Karlstorbahnhof wird mit allen seinen Sparten (Live-Acts, Klubkultur, Theater, Film, Medienpädagogik und Eine-Welt-Zentrum) bestehen bleiben und umziehen.
Der Gemeinderat bleibt damit bei seiner Grundsatzentscheidung vom Dezember 2015.
Eine erneute Vertagung macht es für unser Haus natürlich noch schwieriger vorzuplanen und das Alltagsgeschäft aufrecht zu erhalten.
Ich erinnere daran, dass der Umzug ursprünglich für Sommer 2017 geplant war, später für Sommer 2018.
Schon seit Jahren ist es unmöglich geworden wirtschaftlich zu arbeiten.
In Worten der Geschäftsführung: „Es brennt uns unter den Nägeln“.
Mit großem Bedauern, aber vollstem Verständnis, müssen wir nun zur Kenntnis nehmen, dass Ingrid Wolschin für die weiteren, nun von der Stadt angeforderten Planungen nicht zur Verfügung stehen wird.
Ich möchte ihr für ihren bis ans Limit gehenden Einsatz für ein vollständiges und zukunftsfähiges Kulturhaus danken.

K.S.

 

Nie wieder „Irre“ am Hölderlin

Nie wieder „Irre“ am Heidelberger Hölderlin – Lehrer-Theatergruppe hört auf

Die Lehrer-Theatergruppe des Heidelberger Hölderlin-Gymnasiums hört auf – nach über 20 Jahren.

Alles hat wohl ein Ende ….
Danke für die großartige Zeit mit euch von 2009-2013!
Lasst uns am Freitag nochmal richtig feiern!

#derDzughältingüllendemlausigstenverarmtestenkaffaufderstreckevenedigstockholm

http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Nie-wieder-Irre-am-Heidelberger-Hoelderlin-Lehrer-Theatergruppe-hoert-auf-_arid,253380.html

Nachbesprechung der Theatertage im“ruprecht“

Klein aber fein

Seit 20 Jahren präsentieren die Heidelberger Theatertage Highlights der freien Szene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.


Hier geht’s zum vollständigen Artikel

[…] „Nicht nur Schauspielkunst, sondern auch Musik und Tanz, Ensemble- und Solostücke werden hier gezeigt, die in ihrer Kreativität mancherlei Großproduktion in nichts nachstehen, ja sie teilweise sogar übertreffen. „Hin ist hin – Eine theatrale Collage für Puppen und Menschen frei nach dem Roman ‚Der ewige Spießer‘ von Ödön von Horváth“ der Züricher DAKAR Produktion ist ein Beispiel dafür. Manchmal ein wenig zu schrill und in seinen Gesangsleistungen sicher noch optimierbar, erzählt es die Geschichte dreier Personen im München der späten zwanziger Jahre dennoch auf so liebevolle Weise, dass man durchweg gebannt und sehr oft berührt ist. Die Schauspieler spielen gemeinsam mit lebensgroßen Puppen, was befremdlich klingen mag, aber wunderbar gelingt und an keiner Stelle aufgesetzt wirkt. Es ist, trotz sehr lustiger Szenen, ein wirklich trauriges Stück.“ […]

Veröffentlicht von: ruprecht in Feuilleton, Film & Theater, Startseite 17. November 2015

 

 

Mit den 9. Klassen des Hölderlin Gymnasiums HD mit einer kleinen theatralen Collage zum Thema dabei.

70 Jahre Befreiung: Heidelberger Schüler treffen auf Zeitzeugen

Ein ganz besonderes Schülerprojekt zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland: 70 Jahre Befreiung aus künstlerischer, philosophischer, historischer Sicht – Präsentation am Freitag, 8. Mai, in der PH Heidelberg

Zum Artikel:

Heidelberg. hob/bms. Es ist ein ehrgeiziges Projekt, doch der 70. Jahrestag der Befreiung am 8. Mai hat so viel Aufmerksamkeit verdient. 150 Schüler des Hölderlin- und St.-Raphael-Gymnasiums in Heidelberg verbrachten in den letzten Wochen viele Stunden damit, in Archiven zu stöbern oder Zeitzeugen zu befragen. Eine Gruppe kümmerte sich um das Thema Erinnerungstage im Vergleich, eine andere untersuchte, wie die Nachkriegsliteratur den 8. Mai 1945 verarbeitete und eine dritte, wie Philosophen mit dem Erbe des Holocaust umgehen.

Die Schüler entwarfen sogar eigene Denkmäler und studierten eine Theaterperformance zum Kriegsende ein. Die Ergebnisse werden am Freitag, 8. Mai, von 14 bis 17 Uhr im Hörsaalgebäude der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (PH), Im Neuenheimer Feld 561, präsentiert. Zum Abschluss gibt es um 16.30 Uhr eine Diskussion: „(Wie) müssen wir uns heute an den 8. Mai 1945 erinnern?“ […]

RNZ, 06.05.2015