Ausschreibung der Heidelberger Theatertage 2018

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Auch im diesjährigen Herbst soll die deutschsprachige Freie Theaterlandschaft wieder Einzug in  Heidelberg erhalten:
Vom 25. Oktober bis zum 4. November hebt sich zum einundzwanzigsten Mal der Vorhang für das jährliche Festival HEIDELBERGER THEATERTAGE.
Wir freuen uns auf Ensembles aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, die den Wettbewerb um den HEIDELBERGER THEATERPREIS und unseren Wanderpokal „Heidelberger Puck“ antreten.

Bewerben können sich ab sofort und noch bis zum 16. April alle Freien Sprechtheater-Produktionen für Erwachsene.

Unseren Ausschreibungsleporello findet sich online HIER

Die Bewerbungsunterlagen stehen bei Yumpu und unter Theaterverein-Heidelberg.de zum Download bereit.

Wir sind auf die Bewerbungen gespannt und freuen uns auf das diesjährige Festival!

13. Heidelberger ScienceSlam

Am Mittwoch durfte ich die ScienceSlam Saison in Heidelberg eröffnen. Wiedereinmal ausverkaufte Hütte im Karlstorbahnhof zur insgesamt 13. Veranstaltung dieses Formats in Heidelberg. Zwei weitere Slams sind für dieses Jahr geplant.

Das Publikum durfte sich über ein wirklich perfektes Lineup freuen:
Anastasia (Computergestützte Materialforschung), Carolin (Psychologie), Gerrit (Medien- & Literaturwissenschaft) und Uladzimir (Pharmazeutische Chemie), abgerundet durch den sogenannten featured Scientist, Prof. Christlieb (Astronomie).

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Alle Slammer überzeugten und entsprechend schlug das Applausometer kräftig aus. Großartig waren auch die vielen Fragen, die das Publikum in den stets anschließenden Interviews mit den Slammer stellte.

Ein wunderbarer Abend! Vielen Dank auch an die Orga, Gabriel & Daniel, und das Kulturhaus Karlstorbahnhof.

Am 7. Juni geht’s mit dem 14. Heidelberger ScienceSlam weiter!
Der Vorverkauf läuft HIER

K.S.

Theater & Tee – Das 12. Iranische Theaterfestival Heidelberg

Mit der Verleihung des Publikumspreises endet das 12. Iranische Theaterfestival Heidelberg

Mit der bewegenden Soloperformance, „Ich bin sie“, von Soheila Ghodstinat (Text/Regie: Ana Bayat) über die biografische Geschichte eine Flucht aus dem Iran, sahen wir am Sonntagabend das letzte Stück im Wettbewerb um den begehrten Publikumspreis.

Auf der anschließenden Preisverleihung musste Festivalleiter Gholam Allboje verkünden, dass es erstmalig zwei Siegerensembles gibt. Die Produktionen „An diesem Ort und in dieser Zeit“ (Text: Mahshid Amirshane / Regie: Niloofer Beyzaie) und „Der Mann im Futteral“ (nach A. Tschechow / Text: Wendy Wusterstein / Regie: Babak Radmehr) dürfen sich über die Auszeichnung freuen.

Auch für mich persönlich war Babak Radmehrs bildstarke Inszenierung um die junge Varinka (Parichehr Bijani) und den Dorflehrer Bylinkov (Babak Radmehr) , die einander gefunden haben und sich doch keinen Weg zu einem funktionierenden Zusammenleben aufzeigen können, der Sieger. Die Kombination aus Tanz, Sprechtheater, Videoinstallation und hervorragender atmosphärischer Livemusik zog den Zuschauer in den Bann. Gemeinsam mit den Kollegen des Theaters im Romanischen Keller betreute ich die Produktion licht- und tontechnisch. Die Zusammenarbeit mit dem Ensemble aus Hamburg bescherte uns einen intensiven Theatertag, der große Freude bereitete. Glückwünsche nach HH!

Ein weiteres Highlight des diesjährigen Festivals war das Konzert des Singer/Songwriters Faarjam und seiner Amsterdamer Band im Saal des Karlstorbahnhofs. Nach einer halben Stunde hielt es keinen der Zuschauer mehr auf den Sitzplätzen und das hauptsächlich iranische Publikum sang lautstark mit und machte den Auftritt des jungen Künstlers und seiner hevorragenden Kollegen zu einem Erlebnis mit Nachhall.

Zum Reinhören: Faarjam – Amsterdam

Wie immer ging es aber im Besonderen auch um das ganze „Drumherum“ beim Festival, das Beisammensein im Gespräch bei heißem Schwarztee. Beeindruckend ist der feste Zusammenhalt der exiliranischen Festivalbesucher, die oftmals schon seit dem ersten ITF im Jahr 2006 mit dabei sind. Gänsehaut brachten auch die gemeinsamen Gesänge, die angestimmt wurden. Hautnah dabei zusein, wenn sich die Freude über die gemeinsame Zeit und Trauer über die verlassene Heimat und die vielen dramatischen Schicksale verbinden, wird zu einem nachwirkenden Eindruck.

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Wie wichtige wäre es doch, die Möglichkeit des Gewinns solcher Eindrücke für ein breiteres Publikum zu öffnen. Leider füllten sich die Ränge der Theater manchmal eher spärlich und häufig fanden sich nur eine handvoll Besucher ohne iranischen Migrationshintergrund bei den Veranstaltungen des Festivals wieder.

Für das 13. Iranische Theaterfestival muss sich noch ehrgeiziger auf das Ansprechen dieser Zielgruppe konzentriert werden, mit besseren Stückbeschreibungen, Diskussionsangeboten und möglicher Übertitelung bei persischsprachigen Produktionen, wenn dies nötig ist.
Sonst bleibt dieser wichtige Beitrag zum Kulturaustausch, mit seinem großem Potential, Respekt und Verständnis füreiander zu vertiefen, unausgeschöpft.

Mit diesem Wunsch für das Festival im nächsten Jahr und Dankbarkeit für alle Begegnungen in diesem Jahr, blicke ich auf die vergangenen fünf Tage.

Merci   –   متشکرم 

K.S.

Bericht über das ITF von Omid Rezaee auf Amalberlin

 

12. Iranisches Theaterfestival

Vom Mittwoch, dem 31. Januar bis Sonntag, dem 4. Februar veranstaltet der Kulturverein Boje e.V. in Zusammenarbeit mit dem Freien Theaterverein Heidelberg e.V. das Iranische Theaterfestival Heidelberg. Seit 2007 organisiert Gholam Allboje mit seinem Verein das stetig wachsende Festival für im Exil lebende iranische Künstler. Dabei werden das TiKK – Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof, und zum zweiten Mal in der Festivalhistorie auch das Theater im Romanischen Keller, nicht nur zu Spielorten, sondern auch zu wichtigen Kennenlern- und Austauschräumen unter Künstlern und Publikum aus dem Iran und Deutschland.

Insgesamt zehn Theaterstücke (inklusive Kindertheater) und zwei Konzerte stehen auf dem prall gefüllten Programmplan in diesem Jahr. Die Veranstaltungen sind teilweise in persischer, deutscher oder englischer Sprache.
Die Ensembles kommen in diesem Jahr aus Frankreich, Polen, Niederlande, USA und Deutschland.

Seit 2016 darf ich Teil des Festivalteams sein. In jedem Jahr eine großartige, wenn auch stressige Zeit, die stets von vielen herzlichen Begegnungen und bewegenden Momenten begleitet wird.
Ganz besonders freue ich mich in diesem Jahr auf den Besuch der Schauspielerin und Regisseurin Ana Bayat aus San Francisco. Während des 10. Iranischen Theaterfestivals hatte ich ihre autobiografische Produktion „Mimi’s Suitcase“ begleitet, die hier in Heidelberg mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.
In diesem Jahr stellt Ana eine Regiearbeit mit der Schauspielerin Soheila Ghodstinat vor und wird außerdem einen Workshop geben.

 

 

Gholam Alboje schafft gemeinsam mit seinem Team und den Kooperationspartnern stets ein vielseitiges Programm. Viel wichtiger als die Produktionen selbst, die in Form, Thema und Produktionshintergrund oft stark varriieren, sind jedoch die anreisenden Gäste selbst, nicht nur diejenigen auf der Bühne, sondern auch im Publikum. Nicht selten wird ein Abend beim Festival erst nach der eigentlichen Vorführung zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis. Bei einer persischen Mahlzeit nach dem Stück, im Gespräch mit den vielen begeisterten Menschen, die oftmals eine besondere Geschichte, ein Anliegen oder eine Vision haben, die sie hier in Heidelberg mit anderen teilen wollen.

Diese Dialoge mit den Festivalgästen und das Eintauchen in die Community der Exiliraner machen das Festival aus. Die Begegnungen und Beobachtungen können Freude bringen, zu Traurigkeit bewegen, Diskussionen anregen, verwirrend und irritierend sein, oder sich erst nach einiger Zeit erklären, immer aber öffnen sie einem eine neue Perspektive und geben Einblick in eine sonst eher schwierig zu fassende Gruppe unserer Gesellschaft. Und wer einmal die iranische Gastfreundschaft kennengelernt hat, der wird auch in Zukunft gerne zum Iranischen Theaterfestival Heidelberg kommen.

Gerade die aktuelle politische Lage im Iran, die anhaltenden Proteste, eine langsame Öffnung durch die Aufhebung von Sanktionen im Zuge des Atomabkommens und die möglichen Auswirkungen einer neuen Außenpolitik der Vereinigten Staaten auf diese, bieten in diesem Jahr viel Gesprächsstoff.

Doch bei aller Prisanz der politischen Geschehnisse stehen im Festival doch das freudige Zusammenkommen und das gemeinsame Theaterschauen im Mittelpunkt.
Und darauf darf man voll Vorfreude gespannt sein.

K.S.

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Alle Infos zum Programm und Ticketvorverkauf unter www.karlstorbahnhof.de

Der Kulturverein Boje auf Facebook

Das ITF und Gholam Allboje in der Presse:
Mannheimer Morgen „Kultur als Sprachrohr im Exil“ (20.1.18)
https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-kultur-kultur-als-sprachrohr-im-exil-_arid,1184492.html

 

Pinocchio in der Pfalz

Am Sonntag hatten wir die große Freude in der Festhalle Duttweiler als Hauptprogrammpunkt des diesjährigen Familientages unseren Pinocchio spielen zu dürfen.

Sehr herzlich wurden wir empfangen und hatten großen Spaß dabei, die kleinen und großen Zuschauer der ausverkauften Veranstaltung mit auf die Abenteuer der frechen Holzpuppe zu nehmen.

Außerdem lernten wir noch Nils Nager kennen, das Maskottchen der Rheinpfalz, welche uns mit einem schönen Artikel bedachte. Vielen Dank!

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Rheinpfalz, 9.1.18

DANKE, 2017!

Ohjeh, wieder ein Jahr vorüber, jetzt bloß nicht wieder sentimental werden!
Dennoch möchte ich einen kurzen Rückblick wagen, eben um auch ein kurzes Dankeschön auszusprechen, all denjenigen, die mich in diesem Jahr unterstützt und begleitet haben.

Gleich im Februar begann das erste große Bühnenabenteuer in 2017. Spontan kam die Anfrage von LUUPS für die Moderation des 21. Mainzer ScienceSlams, spontan habe ich zugesagt.  Im altehrwürdigen und mit 330 Personen vollbesetzten Lichtspielhaus „Capitol“ sollte meine Premiere als Moderator dieses Erfolgsformats über die Bühne gehen. An drei weiteren großartigen Abenden durfte ich daraufhin im Karlstorbahnhof in Heidelberg durch den ScienceSlam führen. Vielen Dank an LUUPS und besonders an Sabina für diese tolle Chance und das Vertauen!

Mit Standrock gingen Jonathan Langer und sein Team der Band „Nö, Danke.“ im Februar in die zweite Runde im Theater im Romanischen Keller und ich durfte mitdabei sein! Im Mai dann ein letztes Mal im Gewölbe, bis es die Jungs im Juni schließlich mit ihrer phänomenalen Musikreihe in die Halle_02 zog. Ein echtes Highlight, Teil von Standrock in 2017 gewesen zu sein, vielen Dank!

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Eine weiteres Abenteuer hielt der März bereit: Nachdem ich 2016 als Vertretung in „Pettersson & Findus“ im Kindertheater im Capitol Mannheim debütieren durfte, feierte die Produktion „Pinocchio“ schließlich am 19. März Premiere und wird seitdem in Mannheim und Heidelberg regelmäßig gespielt. Ich möchte mich ganz herzlich bei Corinne Kraußer vom Capitol, Matthias Paul (Text & Regie) und Wolfgang Kerbs (Schauspiel) für die spaßige Zeit, das Vertauen und die fantastische Zusammenarbeit bedanken.

Am 14. März war dann Zeit für einen Abschied! Mit einer „Offenen Bühne Spezial“ feierte ich meine vier Jahre als Leiter des Theaters im Romanischen Keller mit all den vielen Freunden und Kollegen der Szene. Danke für diesen bewegenden Abend, ihr seid die Besten! Toi, Toi, Toi für Julius & Philipp!

Seit 2016 hieß es einmal im Monat, Zeit für’s Theaterwochenende. Die zweijährige Theaterpädagogische Grundausbildung bei der Theater- und Spielberatung BW schlossen meine Ausbildungsgruppe und ich dann im Oktober mit einer Theaterwoche auf der Burg in Altleiningen ab. Vielen Dank für die verrückte Zeit mit euch allen!

Und dann gab’s da ja noch die Theatertage! Was ein wahnsinns Festival! Da hat Heidelberg und die Region tatsächlich erlebt, was das freie Theater alles zu bieten hat.
Danke an alle Ensembles, Helfer, den Freien Theaterverein, den Karlstorbahnhof, das Theater im Romanischen Keller und, allen voran, den Festivalleiter, Matthias Paul.

Am 15. Dezember folgte dann noch ein ganz großer Triumph. In seiner letzten Sitzung entschied Gemeinderat zugunsten des Kulturhauses Karlstorbahnhof für die favorisierten Baupläne am neuen Standort. Damit ist nach langen Diskussionsrunden, die ich ab Sommer noch mitgestalten durfte, nun endlich die Zukunft des Karlstorbahnhofs gesichert. Ich freue mich für diese einzigartige Kulturinstitution und das gesamte Team und bedanke mich für das Vertauen.

Auf 2018, was auch immer es so bringen mag!

K.S.

 

Große Mehrheit für den Karlstorbahnhof

Mit großer Mehrheit stimmte der Gemeinderat gestern für die Verwaltungsvorlage zum Bau des neuen Karlstorbahnhofs in der Südstadt,  den bereits im Januar 2017 vorgestellten Plänen des Kultuhauses folgend, die in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Bernhardt + Partner entstanden sind.

Nachdem die Verwaltung die Pläne zunächst gestoppt hatte, wurde ein Expertengremium, bestehend aus den Bürgermeistern Jürgen Odszuck, Joachim Gerner, Hans-Jürgen-Heiß, Stadträten, Architekten, der Bau- und Servicegesellschaft mbH Heidelberg und Vertretern des Kulturhauses Karlstorbahnhof eingesetzt, dass mögliche Kosteneinsparungen für den Bau in den Campbell Barracks finden sollte. Nach konstruktiver Diskussion kam man hier schließlich zu dem Ergebnis, dass Einsparung nur mit Einschränkungen der Funktionalität des neuen Kulturhauses möglich wären und empfahl daher die vorliegende, teurere Variante umzusetzten.

Dem Gemeinderat oblag es nun, in seiner letzten Sitzung im Jahr 2017, die Entscheidung zu fällen. Nocheinmal wiesen die Stadträte auf den langen Prozess der Planungen hin, hatte doch der Karlstorbahnhof bereits im Jahr 2011 sein Kapazitätsproblem deutlich gemacht. Nachdem der Gemeinderat 2015 beschlossen hatte, dass das Kulturhaus Karlstorbahnof mit allen seinen Sparten umziehen soll, war eindeutig auch der Umzug des Karlstorkinos beschlossene Sache. Dass Stadtrat Weiler-Lorenz (Bunte Linke) in der gestrigen Sitzung nun erneut einen Verbleib des Kinos in der Altstadt einwarf, um so vielleicht doch noch Kosten einzusparen zu können, traf im Gemeinderat zu Recht auf Unverständnis. Matthias Kutsch (CDU) machte nochmals deutlich, dass der Gemeinderat lange beriet und schon vor 2 Jahren den Entschluss zum Umzug des gesamten Hauses fasste. Er berichtete zudem über seine Teilnahme am Expertengremium und bekräftigte die Entscheidung für die vorliegende Planungsvariante. Für Hans-Martin Mumm (GAL) war klar, dass das „Abenteuer Umzug“ nun endlich gestartet werden muss und auch Manuel Steinbrenner (Grüne) befand, dass die beste Variante nun auf dem Tisch liege.
Man mache den Karlstorbahnhof nun zukunftsfähig, pflichtete Anke Schuster (SPD) bei.

campbell_luftbilddss1pBildquelle: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Mit sehr großer Mehrheit stimmte der Gemeinderat schließlich für die Pläne zum Umzug und Bau des neuen Hauses mit einem Kostenvolumen von 15 Millionen Euro und stockte damit die im Doppelhaushalt zunächst vorgesehenen 13 Millionen Euro, mit Blick auf Funktionalität und Zukunftsfähigkeit des Kulturhauses und die gelingende Entwicklung eines neuen Stadtteils, mit dem Karlstorbahnhof als wichtigem Zugpferd, auf.

Ich bin hocherfreut über die deutliche Fürsprache zu der wertvollen Arbeit des Kulturhauses seitens des Gemeinderats und dankbar für das Vertrauen, dass dem Karlstorbahnhof ausgesprochen wird.

Nun kann die eigentliche Arbeit beginnen. Der Karlstorbahnhof freut sich auf das „Abenteuer Südstadt“!

K.S.

Thomas, die Welle!!!

12. Heidelberger ScienceSlam

Jubelschreie im Saal, Laola-Wellen im Minutentakt, fliegende Klopapierrollen, spannende Forschungsergebnisse, eloquente und ideenreiche Slammer und kluge Fragen aus dem Publikum:
Das war der 12. Heidelberger ScienceSlam im ausverkauften Karlstorbahnhof.

Es war wieder eine große Freude durch diese Veranstaltungsreihe zu führen. Vielen Dank an die Slammer, Eva, Jens, Kai, Oliver & Martin, die Organisatorin, Sabina, und alle aus dem Team des Kulturhauses. Wiedereinmal haben wir das Ding gerockt!

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Uraufführung mit den Allümeurs

Heyden spielt Haydn
von Johannes Hucke

kam am 10. und 11. November zur Uraufführung durch die Allümeurs unter Regie von Antje Reinhardt.
Ich hatte die große Freude bei dieser Produktion für das Lichtdesign verantwortlich zu sein und dem fantastischen Bühnebild mit Hilfe von Fokus und Farbe Lebendigkeit zu geben.

Alluemeurs_Heyden_2017 - Kopie

Ein großer Spaß war die Zusammenarbeit mit dem Ensemble und ich hoffe, dass wir bald wieder aufeinandertreffen.

Website der Allümeurs

 

Wahnsinns Festival! Theatertage 2017

Zehn intensive Tage liegen hinter uns. Ein Highlight jagte das nächste. Ein Feuerwerk des Freien Theaters.

Unser Jubiläumsfestival ging am 5. November mit der Preisverleihung zu Ende. Fachjury, Studi-Jury und Publikum hatten es mit ihrer Entscheidung nicht leicht.
Zehn Produktionen, die unterschiedlicher nicht hätten sein konnten, spielten um den Heidelberger Theaterpreis.

Es war eine riesiger Freude euch alle, liebe Ensembles, in Heidelberg begrüßen und kennenlernen zu dürfen.

Die diesjährigen Preisträger:

1. Preis der Jury
Cargo-Theater, Freiburg, „festgefeiert“

2. Preis der Jury
Adolesk, Köln, „1 | 0 | 4“ und ILIOS theatre, Wien, „Tristan Isolde Desaster“

Publikumspreis
Theaterhaus Stuttgart, „Ich werde nicht hassen“

Preis der Studierenden-Jury „Studentenkuss“
Cargo-Theater, Freiburg, „festgefeiert“

Vielen Dank an das gesamte Festivalteam, allen voran der Festivalleiter Matthias Paul und die Spielstättenleiter Julius Hoderlein und Philipp Spilger, sowie dem Vorstand des Theatervereins und Fabienne Hanel und Nathalie Fein.

K.S.

Photographien von Christian Schüll (Dunkle Linse)
Mehr Photos und Information hier Heidelberger Theatertage

Alle Bilder sind bei den Heidelberger Theatertagen 2017 entstanden. Zu sehen sind:

Der Weiße Knopf, Köln: LONG JOHN – Mann sein, das ist echt nicht einfach (Eröffnung)
Ilios Theatre, Wien: Tristan Isolde Desaster (Wettbewerb)
aktionstheater ensemble, Wien: Immersion. Wir verschwinden (Wettbewerb)
Siegfried & Joy: Zaubershow (Rahmenprogramm)
KimchiBrot Connection, Köln: living happily ever after (Wettbewerb)
Extraleben, Zürich: A Lovely Piece Of Shit (Wettbewerb)
Cargo Theater, Freiburg: festgefeiert (Wettbewerb)
Theater Apron, Halle (Saale): Geld – Das Stück zum Schein (Wettbewerb)
monsun.theater, Hamburg: Australischer Frost (Wettbewerb)
Cammerspiele Leipzig: Der Friede oder Fantastische Käfer und wo sie zu finden sind (Wettbewerb)
ADOLESK, Köln: eins | null | vier  (Wettbewerb)
Lange Nacht der Rampensau (Rahmenprogramm): Anna Hellein, Günter Weißkopf (Allümeurs), Tanzsektor Wiesloch, Los Pyromanitos, Tutu Toulouse & Theater Apron

Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt.

Presse:

RNZ: Bilanz der Theatertage – Aus Instrumenten wurden Waffen

SWR2: Heidelberger Theatertage 2017 – „festgefeiert“ im Partyzelt

Mannheimer Morgen: Lustvolles Liebesgeplänkel – Tristan Isolde Desaster

Mannheimer Morgen: Apell an Humanität – Du sollst nicht hassen

Mannheimer Morgen: Ganoven als Bankchefs – Geld – Das Stück zum Schein

RNZ: Ein Spiegel der freien deutschen Theaterszene – Heidelberger Theatertage 2017